Zum Inhalt springen
Gewerblicher Sachwert · Reale Erträge

Paketstation kaufen: als gewerblicher Sachwert statt für die Haustür.

Wer eine Paketstation kaufen will, meint eines von zwei Dingen: einen Paketkasten für die eigenen Sendungen, oder ein gewerbliches Wirtschaftsgut, das Erträge erwirtschaftet. Diese Seite behandelt das zweite und bündelt alles an einem Ort: die vier Modelle, wie die Erträge entstehen, Kosten und Rechenweg, Finanzierung, Ablauf und die Rolle des Investitionsabzugsbetrags nach § 7g EStG.

Mit künstlicher Intelligenz erzeugtes BildSymbolbild, KI-generiert

Hinweis: GRK Gereke erbringt keine Steuer- oder Anlageberatung und vermittelt den Erwerb von Paket- und Medienstationen. Sie erwerben dabei ein physisches Wirtschaftsgut mit Dienstleistungsverträgen, kein Wertpapier, keinen Fonds und keine Unternehmensbeteiligung. Alle Zahlen sind Beispielrechnungen auf Basis von Herstellerangaben. Die konkrete steuerliche Gestaltung erfolgt ausschließlich mit Ihrem Steuerberater.

Erst die Klarheit

Paketkasten oder gewerbliche Station? Der Unterschied in einer Tabelle

Beides wird als Paketstation bezeichnet, gemeint sind aber grundverschiedene Dinge.

KriteriumPaketkasten fürs EigenheimGewerbliche Station als Sachwert
ZweckEigene Pakete empfangenErträge aus fremden Paketvorgängen
Preisca. 300 – 3.000 € im Handel13.990 – 54.990 € je Modell
Einnahmenkeine0,80 € je Ein-/Auslagerung, Werbung möglich
Standortdie eigene Haustürgeprüfter, frequentierter Standort über Pachtvertrag
Steuerliche FörderungkeineIAB bis 50 % vorab, Sonder-AfA, degressive AfA
BetriebselbstVertragspartner (Bewirtschaftungsvertrag 10 – 15 Jahre)

Sie suchen einen Paketkasten für Ihr Zuhause? Dann sind Baumarkt oder Fachhandel die richtige Adresse. Für das Investment lesen Sie weiter.

Der Markt

Warum Paketstationen gefragt sind

Die letzte Meile ist der teuerste Teil der Paketzustellung, rund 60 % der Zustellkosten entstehen dort. Stationen senken diese Kosten drastisch, deshalb bauen alle großen Paketdienste ihre Netze aus, und deshalb ist der Bedarf so weit von der Realität entfernt.

4,37 Mrd.Paketsendungen in Deutschland (2025)
160.000Stationen Bedarf, erst ca. 23.000 installiert
60 %der Zustellkosten entstehen auf der letzten Meile
>50 %Stations-Zustellquote in Polen, Deutschland: erst 4 %
2.500anbieteroffene Standorte bundesweit, mehr nicht
49 %EBITDA-Marge eines reifen Stationsnetzes (InPost, Polen 2025)

Quellen: KEP-Studie 2026 (BPEX/KE-Consult), InPost S.A. FY-2025-Bericht, Marktstudie Paketstationen. Alle Zahlen mit Quellenangabe im Marktreport: Die letzte Meile in Zahlen. Aktuell: DHL kauft Myflexbox, unsere Einordnung.

Das Prinzip

So funktioniert der Kauf einer Station

Sie kaufen ein reales, bewegliches Wirtschaftsgut. Den Betrieb übernehmen Partner, die Erträge fließen an Sie als Eigentümer.

01

Station kaufen

Sie erwerben eine oder mehrere parcel24box-Stationen (13.990 bis 54.990 € je Modell). Die Station gehört Ihnen, auch im Insolvenzfall von Anbieter oder Betreiber.

02

Partner betreiben

Bewirtschaftungsverträge mit 10 bis 15 Jahren Laufzeit regeln Betrieb, Wartung und Vermarktung. Der Standort wird über Pachtverträge zugeteilt, Sie haben keinen operativen Aufwand.

03

Erträge je Paketvorgang

Je Ein- und Auslagerung werden 0,80 € vergütet, anbieteroffen für Paketdienste und u. a. als UPS Access Point angebunden. Media-Modelle erzielen zusätzlich bis zu 3.000 € Werbeeinnahmen pro Jahr.

04

Der Staat finanziert mit

Über den Investitionsabzugsbetrag (§ 7g EStG) sind bis zu 50 % der geplanten Investition vorab vom Gewinn abziehbar, dazu Sonderabschreibung und degressive AfA. Mehr zum Steuerhebel.

Modelle & Preise

Diese Stationen können Sie kaufen

Vier Modelle des Herstellers parcel24box (Kommunalinvest AG), vollautark oder mit Stromanschluss und Werbedisplays. Renditespannen laut Wirtschaftlichkeitsberechnung, Mid- bis Good-Case nach Kosten, keine Garantie. Über „Antrag erstellen" reservieren Sie unverbindlich, direkt hier auf der Seite.

SMALL Box

D.Tam 2026 · vollautark
13.990 € netto
  • Fächer17
  • Rendite p. a. (netto)7,90-12,27 %
  • Amortisation8-13 Jahre
  • Laufende Kosten p. a.527,50 €
  • Ertrag über 15 Jahre16.575 €
Antrag erstellen

LITTLE Box

D.Tam 2026 · vollautark
19.990 € netto
  • Fächer35
  • Rendite p. a. (netto)11,53-17,80 %
  • Amortisation6-9 Jahre
  • Laufende Kosten p. a.1.055 €
  • Ertrag über 15 Jahre34.575 €
Antrag erstellen

MIDDLE Box

D.Ark 2026 · vollautark
31.990 € netto
  • Fächer51
  • Rendite p. a. (netto)10,66-16,40 %
  • Amortisation6-10 Jahre
  • Laufende Kosten p. a.1.485 €
  • Ertrag über 15 Jahre51.165 €
Antrag erstellen

Betriebsparameter: 0,80 € Gebühr je Ein-/Auslagerung, Ø-Nutzung 25 Tage/Monat. Was das je Monat bedeutet, steht direkt darunter. Eigene Kombination: zum Investitionsrechner.

Die Zahlen

Was eine eigene Station rechnerisch pro Monat abwirft

Abgeleitet aus den Renditespannen der Wirtschaftlichkeitsberechnungen (Mid- bis Good-Case, Auslastung 30 bis 55 %, nach Kosten). Modellrechnung, keine Garantie.

ModellKaufpreisLfd. Kosten p. a.Rendite p. a.rechnerisch je Monat*Ertrag über 15 Jahre
SMALL Box (17 Fächer)13.990 €527,50 €7,90 – 12,27 %ca. 92 – 143 €16.575 €
LITTLE Box (35 Fächer)19.990 €1.055 €11,53 – 17,80 %ca. 192 – 297 €34.575 €
MIDDLE Box (51 Fächer)31.990 €1.485 €10,66 – 16,40 %ca. 284 – 437 €51.165 €
BIG media (71 Fächer + Werbung)54.990 €1.985 €14,25 – 18,83 %ca. 653 – 863 €116.915 €

* Jahresrendite auf den Kaufpreis, umgerechnet auf den Monat, nach Kosten für Betrieb, Wartung, Versicherung und Pacht. Jede Kombination selbst durchrechnen: zum Investitionsrechner.

0,80 €Vergütung je Ein- und Auslagerung
bis 3.000 €Werbeeinnahmen p. a. bei Media-Modellen
10–15 J.Laufzeit der Bewirtschaftungsverträge
Nachrechnen erwünscht

So kommt der Verdienst zustande: der Rechenweg

Am Beispiel der LITTLE Box (35 Fächer, 19.990 €) im konservativen Szenario mit 40 % Auslastung. Derselbe Rechenweg gilt für alle Modelle; die vollständigen Tabellen stehen in den Wirtschaftlichkeitsberechnungen zum Download.

01

Vorgänge pro Tag

35 Fächer × 40 % Auslastung = 14 Ein- und Auslagerungen pro Tag. Jeder Vorgang wird mit 0,80 € vergütet, das sind 11,20 € am Tag.

02

Jahresertrag brutto

11,20 € × 25 Nutzungstage im Monat × 12 Monate = 3.360 € Jahresertrag. Das entspricht 16,8 % Bruttorendite auf den Kaufpreis.

03

Kosten abziehen

Minus 1.055 € laufende Kosten pro Jahr (Pacht, Logistik, Software, Wartung, Versicherung) bleiben 2.305 € Nettoertrag, also 11,53 % Rendite nach Kosten.

04

Auf den Monat gerechnet

2.305 € geteilt durch 12 sind rund 192 € im Monat. Im optimistischen Szenario mit 55 % Auslastung werden daraus 3.565 € im Jahr, rund 297 € im Monat.

Wohin die laufenden Kosten fließen (LITTLE Box)Betrag p. a.
Grundstückspacht (50 %-Anteil)450 €
Logistik & Standortpacht180 €
Software & Updates125 €
Wartung200 €
Versicherung (Vandalismus, Elektronikschäden)100 €
Summe jährlich1.055 €

Transparente Vollkostenrechnung des Anbieters; alle Positionen sind in den Renditeszenarien bereits berücksichtigt. Dazu kommen einmalige Posten bei Inbetriebnahme (350 € Logistik, 200 € Software-Einrichtung).

Die zweite Erlösquelle

Werbeeinnahmen: der Verdienst, der nicht am Paket hängt

Eine Paketstation steht dort, wo täglich Menschen kurz verweilen, und ist damit zugleich eine Werbefläche. Das Modell BIG media trägt Displays und erzielt darüber bis zu 3.000 € Werbeeinnahmen pro Jahr, unabhängig davon, wie viele Pakete durch die Fächer laufen. In den Wirtschaftlichkeitsberechnungen ist dieser Betrag in allen drei Szenarien fix angesetzt und macht den BIG media zum renditestärksten Modell.

3.000 €Werbeeinnahmen p. a. beim BIG media, fix in allen Szenarien
613 Mio. €Netto-Erlöse digitale Außenwerbung in Deutschland 2025
+20,8 %Wachstum der digitalen Außenwerbung pro Jahr seit 2021

Quellen: Wirtschaftlichkeitsberechnung BIG media, ZAW-Jahrbuch 2026. Details im Datenblatt Werbeeinnahmen Medienstation und im Marktreport.

Die Zahlen im Bild

Kaufpreis und Ertrag über 15 Jahre im Vergleich

Kumulierter Ertrag nach allen laufenden Kosten laut Wirtschaftlichkeitsberechnung (Mid- bis Good-Case), über die typische Bewirtschaftungslaufzeit von 15 Jahren. Modellrechnung, keine Garantie.

Kaufpreis und kumulierter Ertrag über 15 Jahre je Modell Kaufpreis (netto) Ertrag nach Kosten über 15 Jahre SMALL Box 13.990 € 16.575 € LITTLE Box 19.990 € 34.575 € MIDDLE Box 31.990 € 51.165 € BIG media 54.990 € 116.915 €

Beim BIG media ist der 15-Jahres-Ertrag mehr als das Doppelte des Kaufpreises, getragen von 71 Fächern und bis zu 3.000 € Werbeeinnahmen pro Jahr. Quelle: Wirtschaftlichkeitsberechnungen zum Download.

Der Vergleich

Verpachten oder besitzen? Beide Wege nebeneinander

Beide Rollen lassen sich auch kombinieren: eigene Fläche verpachten und zusätzlich in Stationen an geprüften Fremdstandorten investieren.

KriteriumStellfläche verpachtenEigene Station besitzen
Investition0 €13.990 – 54.990 € je Station
Laufender Ertrag40 – 180 € Pacht je Station/Monatrechnerisch ca. 92 – 863 €/Monat nach Kosten
Aufwandkeiner, Fläche wird gestelltkeiner, Partner betreiben
SteuerhebelkeinerIAB bis 50 % vorab, Sonder-AfA, degressive AfA
VoraussetzungFläche ab ca. 2 m², gut zugänglichKapital oder Finanzierung, Prüfung durch Steuerberater
Mehr dazuStandortpartner werdenzu den vier Modellen
Der Vergleich

Drei Wege, den Kauf zu stemmen

Eigenkapital, Bankfinanzierung oder Mietkauf: Alle drei Wege führen zum Eigentum an der Station, unterscheiden sich aber in Liquidität und steuerlicher Wirkung. Welche Variante passt, entscheiden Sie mit Ihrem Steuerberater.

KriteriumEigenkapitalBankfinanzierungMietkauf
Kapitalbedarf zu Beginnvoller KaufpreisAnzahlung, Rest über Kreditlaufende Raten
Steuerlich absetzbarAfA auf die StationAfA plus Zinsen als BetriebsausgabeRaten laufend als Aufwand
Liquiditätswirkungeinmalige Belastungverteilt über die Laufzeitverteilt über die Laufzeit
Deckung der Rateentfälltin den Beispielszenarien durch laufende Erträge, nicht garantiertin den Beispielszenarien durch laufende Erträge, nicht garantiert
AbsicherungGeräteversicherung, Mietausfallversicherung, Betreiberhaftpflicht; Anzahlung optional über Bürgschaftsversicherung

Der Investitionsabzugsbetrag setzt an der geplanten Anschaffung an, nicht an der Finanzierungsform; die konkrete Gestaltung prüft Ihr Steuerberater. Eine Finanzierungsanfrage stellen Sie direkt im Antrag an den Modellen oben.

Der Weg

So läuft der Kauf ab, ohne Risiko einer Vorfestlegung

Vier Schritte, und die wichtigste Regel zuerst: Ein gültiger Vertrag kommt erst mit Ihrer Finanzierungszusage zustande.

01

Strategiecheck

15 Minuten, kostenfrei und unverbindlich: Passt das Investment grundsätzlich zu Ihrer Situation, als Unternehmer oder über eine gewerbliche Struktur?

02

Steuerberater prüft

Ihr Steuerberater prüft IAB-Fähigkeit, Gewinngrenze (200.000 €) und die passende Gestaltung. Alle Unterlagen dafür liefern wir, auch im Fachbereich Steuerberater.

03

Standort & Antrag

Standortreservierung und Kunden- und Projektdatenerfassung nach den Antragsrichtlinien. Die Station bleibt bis zur Zusage unverbindlich reserviert.

04

Kauf mit Absicherung

Erst mit Finanzierungszusage entsteht der Vertrag. Die Anzahlung kann über eine Bürgschaftsversicherung abgesichert werden, die Station ist versichert und gehört Ihnen.

Der Steuerhebel

Der Staat kauft mit: bis zu 50 % vorab absetzbar

Paketstationen sind bewegliche Wirtschaftsgüter und damit IAB-fähig. Im durchgerechneten Beispiel: 205.950 € Investition, 62.280 € mögliche Steuerentlastung im ersten Jahr.

50 %IAB vorab (§ 7g Abs. 1 EStG)
40 %Sonderabschreibung (§ 7g Abs. 5 EStG)
30 %degressive AfA p. a. (§ 7 Abs. 2 EStG)
Sicherheit

Woran Sie ein solides Angebot erkennen

Kein Investment ist ohne Risiko, die Erträge hängen von der Auslastung des Standortes ab. Umso wichtiger sind die Punkte, die sich prüfen lassen.

Vier prüfbare Sicherheitsmerkmale

Details auf der Seite Seriosität
01

Reales Eigentum

Sie kaufen eine physische Station, keine Beteiligung und keinen Fonds. Sie bleibt Ihr Eigentum, auch bei Insolvenz von Anbieter oder Betreiber.

02

Vertrag erst mit Finanzierungszusage

Ohne Ihre Finanzierungszusage kommt kein Vertrag zustande. Bis dahin gehen Sie keinerlei Zahlungsverpflichtung ein.

03

Vier Versicherungsbausteine

Geräteversicherung, Mietausfallversicherung, Betreiberhaftpflicht und eine Bürgschaftsversicherung, die Ihre Anzahlung vor Lieferung absichert.

04

Ihr Steuerberater entscheidet

Jede steuerliche Gestaltung läuft über Ihren zugelassenen Steuerberater. Wir liefern die Datengrundlage, auch direkt für den Fachbereich Steuerberater.

Noch ein Vergleich

Warum Sie keine DHL-Packstation kaufen können, und was stattdessen geht

Die bekannten Packstationen gehören den Konzernen und sind an einen einzigen Zusteller gebunden. Kaufen können Sie nur anbieteroffene Stationen, und genau dieses Segment ist fast leer: Von 23.000 Standorten in Deutschland sind nur rund 2.500 anbieteroffen.

KriteriumDHL Packstationparcel24box (anbieteroffen)
Käuflich zu erwerbennein, Konzerneigentumja, vier Modelle ab 13.990 €
Angebundene Dienstenur DHLanbieteroffen, u. a. UPS Access Point, Hermes, DPD, GLS, FedEx, Amazon
Erträge für Privatpersonenkeine0,80 € je Ein-/Auslagerung an den Eigentümer
Werbeeinnahmenkeinebis 3.000 € p. a. bei Media-Modellen
Steuerhebel (IAB, § 7g EStG)entfälltbis zu 50 % der Investition vorab absetzbar
2.500anbieteroffene Standorte bundesweit, von 23.000 gesamt
77–154 Tsd.Standorte belegbarer Bedarf bis 2030
30.000Standorte: DHL-Ausbauziel bis 2030, von 18.500 heute

Quellen: KEP-Studie 2026 (BPEX/KE-Consult), DHL-Konzernangaben. Alle Zahlen mit Quellen im Marktreport: Die letzte Meile in Zahlen.

Häufige Fragen

Paketstation kaufen: die häufigsten Fragen

Noch mehr Antworten finden Sie in der großen FAQ-Datenbank im Wissensbereich.

Was kostet es, eine Paketstation zu kaufen?+
Die gewerblichen parcel24box-Modelle kosten zwischen 13.990 € (SMALL Box, 17 Fächer) und 54.990 € (BIG media, 71 Fächer mit Werbedisplays). Zum Vergleich: Private Paketkästen für die eigene Haustür gibt es im Handel ab wenigen hundert Euro, sie erwirtschaften aber keine Erträge.
Was ist der Unterschied zwischen Paketkasten und gewerblicher Paketstation?+
Ein Paketkasten empfängt Ihre eigenen Pakete zu Hause. Eine gewerbliche Paketstation steht an einem frequentierten Standort, wird von Paketdiensten und Anwohnern genutzt und vergütet Ihnen als Eigentümer jeden Paketvorgang mit 0,80 €. Nur die gewerbliche Station ist ein Wirtschaftsgut, das Erträge erzielt und steuerlich gefördert wird.
Kann ich eine Paketstation kaufen und von DHL betreiben lassen?+
DHL stellt eigene Packstationen auf und verkauft sie nicht an Privatanleger. Bei parcel24box kaufen Sie die Station selbst, sie ist anbieteroffen und unter anderem als UPS Access Point angebunden. Betrieb, Wartung und Vermarktung übernehmen Vertragspartner über Bewirtschaftungsverträge mit 10 bis 15 Jahren Laufzeit.
Welche Steuervorteile hat der Kauf einer Paketstation?+
Paketstationen sind bewegliche Wirtschaftsgüter und damit IAB-fähig: Bis zu 50 % der geplanten Anschaffungskosten sind über den Investitionsabzugsbetrag (§ 7g EStG) bereits vor dem Kauf vom Gewinn abziehbar, dazu kommen bis zu 40 % Sonderabschreibung und die degressive AfA. Im durchgerechneten Fallbeispiel ergibt das 62.280 € mögliche Steuerentlastung im ersten Jahr bei 205.950 € Investition.
Wie läuft der Kauf einer Paketstation ab?+
In vier Schritten: kostenfreier Strategiecheck, Prüfung durch Ihren Steuerberater, Standortreservierung und Antragstellung, Kauf. Wichtig: Ein gültiger Vertrag kommt erst mit Ihrer Finanzierungszusage zustande, bis dahin gehen Sie keine Zahlungsverpflichtung ein.
Kann ich eine Paketstation auch finanzieren?+
Ja, über Eigenkapital, Bankfinanzierung oder Mietkauf. Bei der Bankfinanzierung sind die Zinsen als Betriebsausgabe absetzbar, beim Mietkauf die kompletten Raten. In den Beispielszenarien decken die laufenden Erträge die Finanzierungsrate, garantiert ist das jedoch nicht.
Ist der Kauf einer Paketstation ein Finanzprodukt?+
Nein. Sie erwerben ein physisches, bewegliches Wirtschaftsgut mit Dienstleistungsverträgen für Betrieb und Wartung, kein Wertpapier, keinen Fonds und keine Unternehmensbeteiligung. Die Station steht in Ihrem Eigentum und gehört zu Ihrem Betriebsvermögen. GRK Gereke erbringt keine Anlageberatung; die steuerliche und rechtliche Einordnung übernimmt Ihr Steuerberater.
Welche laufenden Kosten hat eine Paketstation?+
Je nach Modell zwischen 527 € (SMALL Box) und 1.985 € (BIG media) pro Jahr, inklusive Grundstückspacht, Logistik- und Standortpacht, Software und Updates, Wartung und Versicherung. Alle Renditeszenarien sind bereits nach Abzug dieser Kosten gerechnet; die Kostenstruktur ist in den Wirtschaftlichkeitsberechnungen zum Download offengelegt.
Welche Rendite bringt eine Paketstation?+
Die Wirtschaftlichkeitsberechnungen des Anbieters weisen je nach Modell und Auslastung Netto-Renditen zwischen rund 7,9 % und 18,8 % pro Jahr aus (Szenarien mit 30 bis 55 % Auslastung, nach Kosten). Das sind Modellrechnungen, keine Garantie; die tatsächliche Rendite hängt vom Standort ab. Den Rechenweg finden Sie weiter oben.
Muss ich die Paketstation selbst betreiben?+
Nein. Betrieb, Wartung und Vermarktung übernehmen Vertragspartner über Bewirtschaftungsverträge mit Laufzeiten von 10 bis 15 Jahren. Sie sind Eigentümer der Station und erhalten die Erträge, ohne operative Aufgaben.
Woher kommen die Erträge einer Paketstation?+
Je Ein- und Auslagerung eines Pakets werden 0,80 € vergütet. Die Stationen sind anbieteroffen, unter anderem als UPS Access Point angebunden. Media-Varianten erzielen zusätzlich Werbeeinnahmen von bis zu 3.000 € pro Jahr über ihre Displays.
Was passiert, wenn der Anbieter insolvent wird?+
Die Station ist ein reales, bewegliches Wirtschaftsgut und bleibt Ihr Eigentum, auch bei einer Insolvenz von Anbieter oder Betreiber. Zusätzlich sichern Geräteversicherung, Mietausfallversicherung, Betreiberhaftpflicht und eine Bürgschaftsversicherung für die Anzahlung das Investment ab. Alle Merkmale im Detail: Seriosität, prüfen Sie uns.
Ist ein Investment in Paketstationen sicher?+
Kein Investment ist ohne Risiko, und seriös ist nur, wer das sagt. Die Erträge hängen von der Paketauslastung am Standort ab. Dem stehen reales Eigentum, Versicherungsbausteine, geprüfte Standorte und die Regel gegenüber, dass ein Vertrag erst mit Ihrer Finanzierungszusage zustande kommt.
Zahlt DHL Miete für eine Packstation auf meinem Grundstück?+
Ja, die großen Netzbetreiber zahlen für geeignete Stellflächen eine Flächenmiete. Die Beträge werden nicht öffentlich beziffert und fallen in Erfahrungsberichten meist zweistellig bis niedrig dreistellig pro Monat aus. Als Standortpartner von parcel24box erhalten Sie für eine Fläche ab ca. 2 m² (je nach Stationsgröße 2 bis 6 m²) eine Pacht von 40 bis 180 € netto je Station und Monat, ohne eigene Investition.
Wie viel verdient eine eigene Paketstation im Monat?+
Rechnerisch je nach Modell zwischen rund 92 und 863 € pro Monat nach Kosten. Grundlage sind die Wirtschaftlichkeitsberechnungen des Anbieters mit Auslastungsszenarien von 30 bis 55 %. Das sind Modellrechnungen, keine Garantie; entscheidend ist die Paketauslastung am Standort.
Muss ich die Einnahmen aus einer Paketstation versteuern?+
Ja, sowohl Pachteinnahmen als auch Erträge aus einer eigenen Station sind steuerpflichtig. Bei der eigenen Station stehen dem erhebliche Abzugsmöglichkeiten gegenüber: Investitionsabzugsbetrag, Sonderabschreibung und degressive AfA. Die Einordnung übernimmt Ihr Steuerberater.
Kann ich mit mehreren Paketstationen ein monatliches Zusatzeinkommen aufbauen?+
Ja, die Modelle lassen sich frei kombinieren, und die Erträge skalieren mit jeder weiteren Station. Auch der Steuerhebel wächst mit: Der Investitionsabzugsbetrag gilt je geplanter Anschaffung, solange Ihr Betrieb die Gewinngrenze von 200.000 € einhält. Jede Kombination lässt sich im Investitionsrechner durchspielen, ein durchgerechnetes Beispiel zeigt das Fallbeispiel mit 205.950 € Investition.
Lohnt sich eine Paketstation auf dem eigenen Grundstück?+
Für Flächeneigentümer gleich doppelt: Sie können die Fläche verpachten (40 bis 180 € je Station und Monat) oder eine eigene Station auf dem eigenen, geprüften Standort betreiben und beide Ertragsquellen verbinden. Ob die Fläche geeignet ist, klärt die kostenfreie Standortprüfung; im Antrag geben Sie einen eigenen Projektstandort einfach mit an.

Kaufen Sie nichts, was Sie nicht nachgerechnet haben.

Der 15-Minuten-Strategiecheck ordnet ein, ob der Kauf zu Ihrer Situation passt, gern gemeinsam mit Ihrem Steuerberater. Kostenfrei und unverbindlich.